Zukunftsrechner LogoZukunftsrechnerRechner →

Anbieter Portrait

Fidelity und das Altersvorsorgedepot

Fondshaus mit eigener Plattform FFB, zwei geplante Varianten

AVD Status, Stand August 2026

Fidelity hat im Mai 2026 ein eigenes Altersvorsorgedepot zum 1. Januar 2027 angekündigt: ein Premium-Produkt mit aktiven ETFs und ein günstigeres Standardprodukt mit passiven Indexfonds. Kosten fehlen. Stand August 2026.

Das macht Fidelity heute

Fidelity hat im Mai 2026 angekündigt, zum 1. Januar 2027 ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot anzubieten. Es soll sich sowohl an Privatanleger direkt richten als auch an unabhängige Finanzberater und Vermittlerpools. Technische Basis ist die hauseigene Fondsplattform FFB. Geplant sind zwei Varianten. Das Premium-Produkt arbeitet mit aktiv gemanagten ETFs und folgt einem Gleitpfad, der sich mit näher rückendem Renteneintritt anpasst und dabei auch die Marktlage berücksichtigt. Daneben steht ein Standardprodukt auf Basis kostengünstiger passiver Indexfonds. Diese Zweiteilung ist ungewöhnlich offen kommuniziert: Fidelity sagt damit selbst, dass das Premium-Produkt nicht die günstige Variante ist. Aktive ETFs kosten in aller Regel mehr als klassische Index-ETFs, und ob die aktive Steuerung diesen Aufschlag über Jahrzehnte einspielt, lässt sich vorher nicht wissen. Konkrete Gebühren hat Fidelity für keine der beiden Varianten genannt. Sie werden mit der Zertifizierung im Herbst 2026 erwartet.

Heutiges ETF Depot bei Fidelity

Order Kosten

Fondsplattform FFB, kein klassisches Brokerdepot

Sparplan Kosten

Über die FFB, meist über Berater vermittelt

ETF Auswahl

Breites Fondsangebot über die Plattform

Mindestsparrate

Produktabhängig

Was wir für das AVD bei Fidelity erwarten

Gesamtkosten

Zwei Varianten angekündigt, Kosten noch nicht genannt

ETF Auswahl

Aktive ETFs im Premium-Produkt, passive Indexfonds im Standardprodukt

Mindestsparrate

120 € pro Jahr (10 € pro Monat, gesetzliches Minimum)

Diese Einschätzungen beruhen auf öffentlichen Aussagen und dem heutigen Angebot. Keine offiziellen Zusagen.

Das spricht dafür

  • Start zum 1. Januar 2027 angekündigt
  • Zwei klar getrennte Varianten, eine davon bewusst kostengünstig
  • Sowohl direkt für Endkunden als auch über Berater erhältlich
  • Etablierte Fondsplattform FFB im Hintergrund

Das spricht dagegen

  • Keine Kosten veröffentlicht
  • Aktive ETFs im Premium-Produkt sind in der Regel teurer als klassische Index-ETFs
  • In Deutschland bei Privatanlegern weniger bekannt als die Neobroker

Was kannst du heute schon tun?

Du kannst bei Fidelity heute schon ein Wertpapierdepot eröffnen und dich an die Plattform gewöhnen. Viele Anbieter planen, bestehende Depots in AVDs zu überführen oder den Wechsel sehr einfach zu machen.

Zum Angebot von Fidelity

Transparenz: Empfehlungslinks (↗) bringen uns eine Provision, wenn du darüber ein Depot eröffnest. Für dich ändert sich nichts. Wir empfehlen keine Anbieter, hinter denen wir nicht stehen. Keine Anlage- oder Steuerberatung.